Hausfinanzierung Rechner

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Hausfinanzierung berechnenDie Anschaffung der eigenen vier Wände ist für viele Menschen eine finanziell umfangreiche Angelegenheit – egal, ob es dabei um den Kauf von einem Haus oder um den Neubau einer Immobilie geht. Nur selten investieren Betroffene in ihrem Leben ähnlich viel Geld in andere Vorhaben. Umso wichtiger ist es, die Baufinanzierung entsprechend vorzubereiten und jedes Angebot zu prüfen. Nur so lohnt sich Anschaffung von Wohneigentum langfristig und bringt seine Vorteile im vollen Umfang mit sich. Denn was bringt eine Immobilie, die zur dauerhaften finanziellen Belastung wird oder später gar nicht gehalten werden kann? Hier auf Hausfinanzierungrechner.info können Sie Ihre Wunschfinanzierung berechnen – schnell, unkompliziert und kostenlos. So wird schon vor einer detaillierten Beratung ersichtlich, mit welcher monatliche Belastung Sie bei Ihrem Vorhaben rechnen müssen. Auch weitere Details wie zum Beispiel der Gesamtbetrag Ihrer Rückzahlung werden einfach und übersichtlich angezeigt. So lässt sich Ihre Immobilienfinanzierung besser und unkomplizierter planen.

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Baufinanzierung – langfristig planen und vergleichen schafft Vorteile

Viele Menschen, die Wohneigentum möchten, errichten sich dieses neu – sie bauen. Denn häufig lassen sich individuelle Wünsche und Vorstellungen letztlich nur auf diesem Wege in vollem Umfang realisieren. Aufgrund der gerade für einen Bau hohen Investitionssummen wird im Regelfall jedoch eine Finanzierung nötig. Nur wenige Bürger sind finanziell in der Lage, die Kosten Ihres neuen Eigenheims sofort komplett mit Eigenmitteln zu zahlen. Dies ist eher die Ausnahme. Wird eine neue Immobilie finanziert bzw. teilweise finanziert, ist von einer sogenannten Baufinanzierung die Rede.

Die Baufinanzierung gehört dabei zu den langfristigsten Finanzierungen überhaupt. Aufgrund der meist relativ hohen Kreditsummen sind Abzahlungszeiträume von 25 Jahren bis 35 Jahren keine Seltenheit – vor allem in Abhängigkeit von den individuellen Finanzierungsumständen. Was die Zinskonditionen der Baufinanzierung betrifft, bindet sich jedoch kein Kreditinstitut für einen solch langen Zeitraum, was für Sie als Kreditnehmer zum Problem werden kann. Vielmehr existiert eine sogenannte Zinsbindungsfrist, die den Zeitraum widerspiegelt, für den die vertraglichen Zinskonditionen festgelegt sind. In der Praxis sind Bindungsfristen von 5 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren üblich. Wie beschrieben nimmt die Baufinanzierung bis zur kompletten Tilgung oftmals mehr Zeit in Anspruch. So kommt es, dass die Zinsbindung im Regelfall noch während der planmäßigen Rückzahlung abläuft.

Zu diesem Zeitraum – bzw. kurz vorher – verhandeln Sie als Kreditnehmer über eine entsprechende Weiterfinanzierung. Man spricht dabei von einer Anschlussfinanzierung. Bei Ablauf der Zinsbindungsfrist haben Kreditnehmer alle Rechte. So kann beispielsweise eine teilweise oder wenn möglich gar komplette Rückzahlung des noch offenen Kreditbetrages erfolgen – ohne separate Kosten. Auch kann das finanzierende Kreditinstitut gewechselt werden. Doch in jedem Fall wird eine Anschlussfinanzierung notwendig, wenn keine Kompletttilgung möglich sein sollte. Das ist sicher der Regelfall. Denn gerade beim ersten und zweiten Ablauf der Zinsbindung ist der noch offene Kreditbetrag einer gewöhnlichen Baufinanzierung recht hoch.

Die Konditionen der Anschlussfinanzierung hängen recht stark vom dann gültigen Zinsniveau ab. Eine nur eher ungeordnete Rolle spielen dabei die Banken, wobei Preisvergleiche natürlich trotzdem äußerst wichtig sind. Sind die Zinsen der Geld- und Kapitalmärkte seit ursprünglicher Kreditaufnahme bis zur Anschlussfinanzierung gestiegen, wird eine Weiterfinanzierung unter Umständen deutlich teurer. Umgekehrt gilt dies entsprechend andersherum. Der Gefahr einer späteren Verteuerung der Finanzierung sollten Sie sich als Kreditnehmer bereits bei Abschluss Ihrer Baufinanzierung bewusst sein und möglichst gegensteuern. So kann in Zeiten eher niedriger Zinsen eine längere Zinsbindungsfrist gewählt werden. Dies erhöht die Planbarkeit und Zinssicherheit Ihrer Baufinanzierung. Die einmal vereinbarten Zinskonditionen bleiben Ihnen so länger erhalten, bis schließlich die Anschlussfinanzierung nötig wird. Sind die Zinsen bei Abschluss auf einem eher höheren Niveau, ist es hingegen ratsam, eine kürzere Bindungsfrist festzulegen. Auf diese Weise haben Sie eher die Möglichkeit, voraussichtlich günstiger weiter zu finanzieren. Ihre Baufinanzierung wird demnach flexibler. Zusammenfassend kann man durchaus feststellen, dass die Wahl der Zinsbindungsdauer aus Kostensicht im Grunde ebenso wichtig ist, wie die vertraglichen Zinskonditionen selbst. Eine langfristige Planung macht sich häufig bezahlt.

Voraussetzungen bei der Hausfinanzierung ernst nehmen

Kreditinstitute sind verpflichtet, vor der Kreditvergabe eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Zentraler Bestandteil einer solchen Prüfung ist die sogenannte Haushaltsrechnung. Innerhalb dieser werden alle Einnahmen des Kreditantragstellers dessen voraussichtlichen Ausgaben gegenübergestellt. Existieren mehrere Kreditnehmer in einem Haushalt, werden sowohl deren Einnahmen als auch deren Ausgaben zusammengezählt. Was die Ausgaben betrifft, erfolgt dabei eine Vereinfachung. Eine mühsame Aufstellung aller finanziellen Belastungen muss nicht erstellt werden. Vielmehr wird eine feste Haushaltspauschale berücksichtigt, deren Höhe sich nach der im Haushalt lebenden Personenanzahl richtet. Sie orientiert sich an den offiziellen statistischen Lebenshaltungskosten des Statistischen Bundesamts. Eine solche Haushaltsrechnung ist also relativ schnell aufgestellt. Wichtig für die Kreditvergabe ist, dass der noch verbleibende verfügbare Restbetrag der Haushaltsrechnung ausreicht, um die rechnerische Kreditrate der neu beantragten Baufinanzierung abzudecken. Im Regelfall sind Kreditvergaben nur dann möglich.

Der Umstand einer späteren im Regelfall fast zwangsläufig nötigen Anschlussfinanzierung bringt jedoch einen weiteren wichtigen Punkt mit sich. Die Voraussetzung für Ihre Baufinanzierung – also beispielsweise die Haushaltsrechnung – sollten Sie als Kreditnehmer immer ernst nehmen. Deckt der verbleibende verfügbare Restbetrag der Haushaltsrechnung die neu berechnete Kreditrate nur knapp ab, ist eine Kreditausreichung zwar grundsätzlich möglich. Doch aus eigenem Interesse sollten Sie für den Fall einer späteren teureren Anschlussfinanzierung vorsorgen. Denn im Fall einer recht knappen Haushaltsrechnung kann ein späterer Zinsanstieg finanzielle Schwierigkeiten bedeuten. Um die Auswirkungen einer späteren Zinserhöhung zu vermindern, sollte eine möglichst lange Zinsbindung festgelegt werden. Auch dann, wenn deren Zinskonditionen zunächst etwas kostenintensiver sein sollten, als bei Wahl einer kürzeren Zinsbindung. Eine weitere Möglichkeit entsprechend vorzubeugen, ist eine Ansparung von Kapital während des Finanzierungszeitraumes. Nach Möglichkeit sollten Sie ein finanzielles Polster aufbauen. Dieses kann bei Ablauf der Zinsbindung dazu genutzt werden, die noch verbleibende Restschuld zu verringern. Das wiederum sorgt für eine rechnerisch etwas niedrigere Kreditrate, und wirkt einer später möglichen Ratenerhöhung durch gestiegene Marktzinsen entgegen. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich für eine Sparmöglichkeit entscheiden, bei der Sie flexibel bleiben. Diese sollte auch unplanmäßig schon während der ersten Zinsbindungsfrist abrufbar sein. So können Sie eventuelle unvorhersehbare Kosten decken, ohne neue Kreditverpflichtungen eingehen zu müssen. War die Haushaltsrechnung Ihrer ursprünglichen Baufinanzierung bereits knapp bemessen, dann wäre eine weitere Kreditausreichung meist ohnehin nicht möglich. Unter Umständen wären weitere finanzielle Schwierigkeiten die Folge.

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